Französische Kartenspiele

Französische Kartenspiele

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Kartenspiele haben eine lange Tradition und Geschichte. Seit jeher faszinieren sie junge und alte Spieler aufgrund ihrer Vielfalt und abwechslungsreicher Spielformen. Es gibt tausende Spielformen, die in den unterschiedlichsten Regionen entstanden und von Land zu Land unterschiedlich beliebt sind. Heutzutage in vielen Kreisen weiterhin bekannt und gespielt, stammen sie jedoch nicht aus dem europäischen Raum. Asien ist der Ursprung, von wo aus sich der großartige Zeitvertreib über die ganze Welt ausgebreitet hat.

Es wird heute vermutet, dass vor etwa 700 bis 800 Jahren die ersten Spielkarten angefertigt wurden. China sowie Korea sind der bewiesene Ursprung dieses Spiels. Zunächst gelangten die Kartenspiele in nahe Länder wie Indien, aber auch nach Saudi-Arabien. Anschließend stand auch der Verbreitung in Europa nichts mehr im Weg.

Dabei war Frankreich eines der ersten Länder, die Kartenspiele besaßen und praktizierten. Anfang des 14. Jahrhunderts etwa kamen sie nach Europa, auch nach Italien. Aus den chinesischen und koreanischen Spielkarten entwickelten sich mit der Zeit landeseigene Kartenblätter, die teilweise große Bekanntheit erlangten. Neben dem französischen Deck war dies auch das spanische und das deutsche. Viele der heute verbreiteten Kartenspiele entstanden in den nächsten Jahrhunderten in Frankreich und breiteten sich dann weiter aus.

Das eigentliche französische Kartenspiel hat 52 Karten. Das jedoch bei weitem beliebteste Spiel Frankreichs hat ein Deck bestehend aus nur 32 Karten. Es heißt Belote oder La Belote und entstand erst vor etwa 100 Jahren. Es ist eine Weiterentwicklung des niederländischen Klaverjassen und dem Jass aus der Schweiz. Heute wird es mit 4 Spielern gespielt und hat verschiedenste Variationen.

Neben Belote ist Tarot ein sehr beliebtes Spiel in Frankreich. Bei der Spielgröße von 3 bis 5 Spielern gibt es ebenfalls verschiedenste Variationen und Veränderungsmöglichkeiten. Außerdem wichtige Kartenspiele in Frankreich sind beispielsweise Bridge, Rummy und Poker. Für das Spiel Bridge wurde ein eigener Verband gebildet, die „Fédération Française de Bridge“. Diesem Verband, der 1933 entstand und in fast 30 regionale Verbände unterschieden wird, gehören mittlerweile mehr als 70000 Mitglieder. Eine eigene monatliche Zeitschrift informiert sogar über Neuheiten, Events und Turniere. Rummy (in Frankreich: Rami) ist ein Oberbegriff für viele verschiedene Kombinationsspiele. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Europa gebracht, weist es einen mexikanischen Ursprung auf und erfreut sich heute ebenfalls einer großen Beliebtheit.

Poker erweist sich generell als eine der international wichtigsten und am meisten gespielten Spielform des Kartenspiels, ist aber auch der Oberbegriff mehrerer Kartenspiele. Auch in Frankreich gibt es hierfür viele Turniere und Events, wo dieses Kartenspiel zelebriert wird. Hier ist besonders die Variante „Courchevel“ wichtig, die in dem Land seinen Ursprung hat und sich von hier aus auf andere Länder Europas ausgebreitet hat.

Frankreich als eines der ersten Länder, die ein Kartenspiel besaßen und dieses beeinflusste, hat äußerst viele verschiedene Formen erfunden, die sich im europäischen Raum, wenn nicht sogar weltweit, verbreitet haben. Deswegen gilt Frankreich bis heute als sehr wichtig für die Entwicklung des Kartenspiels, vor allem auch durch die Etablierung eines eigenen Blattes, welches weitläufig bekannt wurde und bis heute genutzt wird.

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